Askese
Freiwilliger Verzicht auf sinnliche Genüsse, meist aufgrund spiritueller oder religiöser Überzeugungen. Asketische Lehren waren zuerst vor allem in Indie´n verbreitet. Der Buddhismus war ursprünglich auf Askese begründet, bis Buddha diesen Weg als falsch erkannte und den mittleren Weg lehrte. Im Mönchtum, das seine Anregungen dem Buddhismus verdankt, galt Askese als äußerer Beweis für die Ernsthaftigkeit des Adepten, den irdischen Dingen zu entsagen und sich den geistigen Dingen zuwenden zu können. Dabei kann die Askese zahlreiche Formen annehmen, z.B. Beherrschung des Sexualtriebs, Fasten, Schlafverzicht oder  Kasteiungen

 

© Heiner Dustmann