Israel
Israel ist der Verband jener um 1400-1200 v. Chr. in Palästina eingewanderten zwölf Stämme, denen der Jahwe-Kult gemeinsam war. Ihren jeweiligen Stammvater führten sie auf den Jakob zurück, der nach dem Ringkampf am Jabbok (1. Mose 32) den Namen Israel erhalten hatte und von daher die Stämme den Sammelbegriff Israeliten.

Nach dem Tod des Salomo zerfiel 926 v. Chr. das von David begründete erste israelitische Königreich in die selbständigen Reiche Israel mit der Hauptstadt Samaria im Norden und in das Südreich Juda mit der Hauptstadt Jerusalem.

721 v. Chr. geriet Israel unter die Herrschaft Assurs und wurde als Provinz in das assyrische Reich eingegliedert.
 
Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts begann die zionistischer Bewegung ihre Bemühungen um organisierte Einwanderung nach Palästina, das jener Tage unter türkischer Herschaft war. Als ein Ergebnis des ersten Weltkrieges ging das gesamte türkische Syrien der Türkei verloren (1917 besetzten die Engländer Jerusalem), seit etwa 1920 - die Region war mittlerweile Mandatsgebiet des Völkerbunds - verstärkten sich Konflikte zwischen zugewanderten Juden (eine jüdische Bevölkerung hatte es dort - trotz römischer Zerstreuung - immer gegeben) und eingesessenen Arabern und 1947 beschloß die Vollversammlung der neugegründeten Vereinten Nationen die Teilung des Landes zwischen Juden und Arabern, am 14. Mai 1948 kam es zur Gründung des modernen Staates Israel.

Mit freundlicher Genehmigung von: Andreas Zompro  http://www.das-schwarze-netz.de