Karma
[skrt. "Tat", Pali Kamma]. Das Gesetz der folgenwirkenden Tat, demzufolge jede Handlung (einschließlich Denken und Fühlen) das weitere Lebensschicksal und die nächste Geburt bestimmt. Vorstellung aus dem Bereich des Hinduismus, Buddhismus und Jainismus, die auf die Upanishaden zurückgeht, wonach der Mensch nach dem Tode, entsprechend seinen Taten auf die Erde oder anderwärts als Pflanze, Tier, Mensch, Gott oder in anderer Weise wieder geboren ( Reinkarnation ) wird.

1. Tat, Handlung.
2. Schicksal, das durch die unentrinnbaren Folgen der Taten in früheren Leben herbeigeführt wird. Jede Handlung oder Unterlassung erzeugt eine entsprechende Reaktion, die sich im Laufe der fortgesetzten Verkörperungen in Form von Glück, Leid oder einer Mischung der beiden auswirkt.
- "Ich verehre die Urgestalt, den Govinda (Krsna), der das Schicksal eines jeden Wesens - vom Himmelsherrscher Indra bis zur Mikrobe - den Früchten der früheren Taten entsprechend, seinem Ziele zuführt, der aber das Karma jener verbrennt, die Ihm in Liebe hingegeben sind." (Brahma-samhita)


entnommen aus: PSI-Lexikon auf CD