Planeten

In der Astrologie die Trabanten der Sonne plus Sonne und Mond. Bis in die jüngere Vergangenheit war deren Zahl also sieben: Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn. Durch die Entdeckung von Uranus, Neptun und Pluto hat sich die Zahl auf zehn erhöht. Weil die Planeten seit jeher mit Göttern assoziiert wurden, ist jedem ein ganz bestimmter Charakter eigen. Nach einer abstrakteren Auffassung repräsentieren sie Grundkräfte oder Prinzipien des Kosmos. In diesem Sinn werden sie auch zu den Sephiroth im kabbalistischen Lebensbaum in Beziehung gesetzt. Jedem Planeten ist traditionell ein bestimmtes Metall zugeordnet (Sonne - Gold, Mond - Silber, Merkur - Quecksilber, Venus Kupfer, Mars - Eisen, Jupiter - Zinn, Saturn - Blei). Oft werden auch Edelsteine nach ihrer Affinität zu bestimmten Planeten eingeteilt. Dabei weichen verschiedene Systeme allerdings erheblich voneinander ab. (Nur beim Mondstein sind sich alle einig.) Eine Planetenzuordnung ist weitgehend unbekannt und wird doch von jedem benutzt: Jeder Wochentag hat seinen Planeten, was sich auch in der Etymologie ihrer Namen zeigen läßt (z.B. Mond-Tag/ franz.: Lun-di; span.: Lunes etc.). Zugeordnet werden: Montag - Mond, Dienstag Mars, Mittwoch - Merkur, Donnerstag - Jupiter, Freitag - Venus, Samstag - Saturn, Sonntag - Sonne.

Quelle:  Rainer Kakuska, "Der Esoterik-Leitfaden" Heyne Verlag