Tachyon -Therapie
Tachyon ist in der Physik die Bezeichnung für eine besondere Art von Energie-Teilchen ohne Masse. Sie bewegen sich schneller als das Licht, sind überall im ganzen Kosmos zu finden und durchdringen jede Materie. Tachyonen sind die Urkraft des Magnetismus und der Gravitation.
Der Ingenieur Nikolaus Tesla (1856 - 1943) war der Erste, der Aufsehen erregende Experimente mit der Tachyonenenergie durchführte. Durch seine Entdeckungen vor allem in Zusammenhang mit dieser Energieform machte er sich bei Regierung, Militär und Energieindustrie äußerst unbeliebt, und man ließ keine Gelegenheit ungenutzt, Tesla lächerlich zu machen.
Auch heute noch versuchen Wissenschaft und Energiewirtschaft, die Tachyonenergie als Spinnerei abzutun.
Seit einigen Jahren werden allerdings besonders in den USA und in Japan Produkte speziell für den Heilbereich tachyonisiert. Dazu eignen sich besonders natürliche Produkte wie Glas, Silizium, Baumwolle, Seide und Kautschuk. Mittlerweile werden selbst Kosmetika und Wasser tachyonisiert.
Manche Hersteller bieten sogar polarisierte Tachyonprodukte zum Verkauf an. Polarisiert bedeutet, dass über eine Seite Tachyonenergie zugeleitet und über die andere Seite Energie abgeleitet werden kann.
Für eine Tachyonbehandlung hat man verschiedene Möglichkeiten. Eine der effektivsten ist das Tachyonbett. Hier wird anhand verschiedener und an speziellen Körperteilen aufgelegten Tachyonprodukten eine Art "Tachyonkraftfeld" aufgebaut, in dem sich der Patient durchschnittlich (am besten je nach individueller Testung) 15-30 Minuten aufhält. In dieser Zeit wird sein Körper bis in die kleinsten Zellen mit Tachyonenergie durchströmt.
Dies hat die Anregung der körpereigenen Selbstheilungskräfte zur Folge. Selbst uralte - oft auch karmische(!) - Krankheitsherde können so gefunden und in einen behandelbaren Zustand geführt werden. Häufig bemerken die Patienten nach einer Tachyonbehandlung vorübergehend einen veränderten Geruch der körpereigenen Ausscheidungen o.ä..
Angenehme Entspannung bis hin zum Gefühl des Schwebens sind ebenfalls oft angenehme Begleiterscheinungen. Häufig verändert sichdas Zeitgefühl, so dass die Patienten meinen, es seien nur ein paar Minuten vergangen, stattdessen aber in Wirklichkeit eine halbe Stunde.
Die Tachyonbehandlung ist in vielen Fällen sehr gut geeignet bei Stressbeschwerden, Erschöpfungszuständen, zur Rekonvaleszenz nach schweren Krankheiten, zur Entgiftung und Entschlackung, zur Kräftigung schwacher oder kranker Organe und ähnlicher Beschwerden.
Voraussetzung ist allerdings in jedem Fall eine individuelle Testung, ob Tachyonbehandlung wirklich das Mittel der Wahl sein soll (z.B. Kinesiologie, Pendel/Einhandrute u.ä.). Ist diese Behandlungsform angezeigt, kann sie wirklich Außergewöhnliches bewirken.
Tachyonprodukte sind relativ teuer und haben in der Zwischenzeit schon die Esoterikmessen in ganz Europa überschwemmt. Die Händler preisen die Tachyonenergie als das 'einzig Wahre' an, das fast alle Beschwerden von A bis Z bessern oder sogar heilen könne. Angeblich ohne Nebenwirkungen.
Daneben bilden bestimmte Firmen an Wochenendkursen regelmäl3ig 'Tachyon-Practicioners' aus, also sogenannte Tachyontherapeuten. Diesen frisch gebackenen Wochenendseminar-Therapeuten, die ihre Ausbildung mit einem Zertifikat abschließen, sollte man mit Vorsicht begegnen. Die meisten dieser 'Therapeuten' sind völlig berufsfremd, sie verfügen über keinerlei medizinische Grundlage, sondern berufen sich lediglich auf das, was sie in einem oder zwei Wochenendseminaren gelernt oder gelesen haben.
Tachyonenergie kann starke körperliche und seelische Überreaktionen hervorrufen und ist bei weitem nicht für jeden geeignet. Wir haben beobachtet, dass speziell bei starken Allergikern die allergischen Reaktionen häufig verstärkt werden. Metastasen können sich durch diesen Energieschub sehr schnell verbreiten und Erkrankungen, die aufgrund von Bakterien, Viren oder Pilzen bestehen, können sich massiv verschlechtern.
Eine unserer Patientinnen hatte es sich zur Angewohnheit gemacht, abends vor dem Schlafengehen ein Glas Apfelsaft auf ihren Nachttisch zu stellen, um ihn am anderen Morgen zu Verdauungszwecken auf nüchternen Magen zu trinken. Sie hatte sich eine Tachyonplatte gekauft und diese über Nacht unter das Glas mit dem Apfelsaft gelegt. Die Milchsäurebakterien im Saft freuten sich so sehr über diesen ungewöhnlichen Energieschub, dass sie sich rasend schnell zu vermehren begannen. Der Apfelsaft fing an zu gären und verwandelte sich so über Nacht zum großen Erstaunen unserer Patientin in Apfelmost.
Tachyonenergie entgiftet Körper und Seele außerordentlich stark. So können durch die starke Entgiftungsreaktion körperliche oder emotionale Beschwerden auftreten, mit denen niemand gerechnet hat. Einfach, weil für viele Menschen die Entgiftung schneller geht, als sie sie verarbeiten können.
Mit diesen Reaktionen sind die meisten der berufsfremden 'Tachyontherapeuten' naturgemäß überfordert. Notfalls wird die Reaktion auf eine andere Ursache geschoben oder, wie einer dieser Tachyongurus einmal erklärte, als Erstverschlimmerung ähnlich wie bei einem homöopathischen Medikament bezeichnet. Diese Patienten landen dann anschließend meist bei einem Arzt, der verständlicherweise durch solche Ergebnisse die Tachyonenergie als gefährlichen Hokuspokus abstempeln wird.
Solche Verantwortungslosigkeiten werfen leider ein schlechtes Licht auf diese wirklich fantastische und wirkungsvolle Behandlungsmethode.

Birgit Ulrich-Reinisch

Literaturhinweis:
Nikola Tesla: Freie Energie statt Blut und Öl; Ursachen und Wirkungen diesseits und jenseits von Materie, VAP-Verlag.

http://www.dgh-ev.de/